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30.10.2020

Pressemitteilung: Diakonie Augsburg startet neues Projekt für Geflüchtete

Augsburg (pm). Die Diakonie Augsburg hat ein neues Projekt mit vielfältigem Angebot für geflüchtete Frauen und Familien aus der Stadt Augsburg sowie den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg ins Leben gerufen.

Seit über 30 Jahren setzen sich die Migrationsdienste des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA) dafür ein, die prekären Lebenssituationen von Asylsuchenden und Geflüchteten nachhaltig zu verbessern.
Nun startet mit next steps ein neues Hilfsangebot, das sich speziell an geflüchtete Frauen, Minderjährige und junge Familien richtet. „Durch die Coronapandemie haben sich die Probleme in den Unterkünften verschärft“, so Simon Oschwald, Einrichtungsleitung des Fachbereichs Migration. Vor allem Frauen und Kinder gerieten ohne mögliche Ansprechpartner*innen zunehmend in die Gefahr einer sozialen Isolation.
Mit seinem rund 20-köpfigen Team möchte Oschwald hier gegensteuern und Ratsuchende unter Einhaltung eines extra erarbeiteten Hygienekonzepts unterstützen. Das Projekt next steps wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) der Europäischen Union gefördert und endet im Juni 2022. Namentlich sowie inhaltlich baut es an das Kooperationsprojekt first steps an, das 2014 auslief.


Das aktuelle Angebot teilt sich in drei Bereiche auf: Geflüchtete Frauen erhalten in der Erstorientierungsberatung unter anderem umfangreiche Informationen zu den Themen Asylrecht und Bleibeperspektive. Ebenso begleiten die Berater*innen die Frauen aktiv im Alltag, etwa bei Behördengängen und Arztbesuchen.
Bei Erziehungsfragen und Unklarheiten bei der Kinderbetreuung können sich Familien an die Erziehungsberatung von next steps wenden. Die Mitarbeiter*innen unterstützen Eltern bei der Suche nach einer passenden Betreuungseinrichtung.
Vom dritten Teilbereich, der Bildungsbegleitung, profitieren vor allem Schüler*innen aus den Gemeinschaftsunterkünften. Mit viel Engagement organisieren die Bildungsbegleiter*innen neben einer regelmäßigen Hausaufgabenbetreuung auch wechselnde Freizeitangebote für die Kinder.
Um die Hausaufgabenbetreuung noch mehr Kindern zugänglich zu machen, sucht das DWA ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die eine Lernpatenschaft übernehmen möchten.

Weitere Informationen zum Thema Ehrenamt sowie über das Projekt next steps erhalten Sie unter
www.next-steps-augsburg.de

30.10.2020

Pressemitteilung: Diakonie Augsburg startet neues Projekt für Geflüchtete

Augsburg (pm). Die Diakonie Augsburg hat ein neues Projekt mit vielfältigem Angebot für geflüchtete Frauen und Familien aus der Stadt Augsburg sowie den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg ins Leben gerufen.

Seit über 30 Jahren setzen sich die Migrationsdienste des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA) dafür ein, die prekären Lebenssituationen von Asylsuchenden und Geflüchteten nachhaltig zu verbessern.
Nun startet mit next steps ein neues Hilfsangebot, das sich speziell an geflüchtete Frauen, Minderjährige und junge Familien richtet. „Durch die Coronapandemie haben sich die Probleme in den Unterkünften verschärft“, so Simon Oschwald, Einrichtungsleitung des Fachbereichs Migration. Vor allem Frauen und Kinder gerieten ohne mögliche Ansprechpartner*innen zunehmend in die Gefahr einer sozialen Isolation.
Mit seinem rund 20-köpfigen Team möchte Oschwald hier gegensteuern und Ratsuchende unter Einhaltung eines extra erarbeiteten Hygienekonzepts unterstützen. Das Projekt next steps wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) der Europäischen Union gefördert und endet im Juni 2022. Namentlich sowie inhaltlich baut es an das Kooperationsprojekt first steps an, das 2014 auslief.

Das aktuelle Angebot teilt sich in drei Bereiche auf: Geflüchtete Frauen erhalten in der Erstorientierungsberatung unter anderem umfangreiche Informationen zu den Themen Asylrecht und Bleibeperspektive. Ebenso begleiten die Berater*innen die Frauen aktiv im Alltag, etwa bei Behördengängen und Arztbesuchen.

Bei Erziehungsfragen und Unklarheiten bei der Kinderbetreuung können sich Familien an die Erziehungsberatung von next steps wenden. Die Mitarbeiter*innen unterstützen Eltern bei der Suche nach einer passenden Betreuungseinrichtung.
Vom dritten Teilbereich, der Bildungsbegleitung, profitieren vor allem Schüler*innen aus den Gemeinschaftsunterkünften. Mit viel Engagement organisieren die Bildungsbegleiter*innen neben einer regelmäßigen Hausaufgabenbetreuung auch wechselnde Freizeitangebote für die Kinder.
Um die Hausaufgabenbetreuung noch mehr Kindern zugänglich zu machen, sucht das DWA ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die eine Lernpatenschaft übernehmen möchten.

Weitere Informationen zum Thema Ehrenamt sowie über das Projekt next steps erhalten Sie unter
www.next-steps-augsburg.de

21.10.2020

Kinder lassen Drachen steigen: Ausflug zum afghanischen Drachenfest

Vergangenes Wochenende machten die Bildungsbegleiter*innen des Projekts next steps mit den Schüler*innen aus den Gemeinschaftsunterkünften in kleinen Gruppen einen Ausflug, um das afghanische Drachenfest „Gudiparan Bazi“ zu feiern. Auf der großen Wiese hinter der Sportanlage Süd veranstaltete das Augsburger Grandhotel Cosmopolis bereits zum sechsten Mal die interkulturelle Feier, bei der neben Drachenbasteln auch Konzerte und Workshops auf dem Programm standen.

An zwei Tagen konnten die Kinder in einem schönen Zirkuszelt Drachen gestalten und hierbei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Am Sonntag, dem 18.10. war es dann endlich so weit: die Schüler*innen durften ihre Drachen steigen lassen. Dazu eingeladen waren auch alle Familien aus den Gemeinschaftsunterkünften. 

 

28.09.2020

Lernen zu Corona-Zeiten: Chromebooks für Schüler*innen

Diakonische Werk Augsburg hat gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern ein Projekt ins Leben gerufen, um geflüchteten Schüler*innen auch während der Corona-Pandemie den Zugang zu Bildung zu sichern. Die Bildungsbegleiter*innen des Projekts next steps übernehmen dabei eine wichtige Rolle.

Durch die Coronakrise wurde deutlich, wie stark die Möglichkeit zur Teilhabe an Bildungsangeboten mit digitalen Medien zusammenhängt. Die Schulschließungen waren sowohl für Lehrer*innen, als auch für Schüler*innen und Eltern eine große Herausforderung. Von heute auf morgen war die Teilnahme am Unterricht und der Zugang zu Lernmaterial ausschließlich digital möglich.

Doch geflüchtete Kinder und Jugendliche verfügen oft nicht über die passende technische Ausstattung, um beispielsweise dem Unterricht über Videotools folgen zu können. Aus diesem Grund hat das Diakonische Werk Augsburg mit den Kooperationspartnern „Forum interkulturelles Leben (FiLL) e.V.“, Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH und dem Freiwilligen-Zentrum Augsburg ein Ausleihsystem für Laptops geschaffen. 30 sogenannte Chromebooks können bei Tür an Tür an Schüler*innen ausgegeben werden.

Die Bildungsbegleiter*innen im Projekt next steps unterstützen dabei nicht nur beim Ausleihen, sondern sollen den Kindern und Jugendlichen auch Medienkompetenz im Umgang mit den Chromebooks beibringen.

Abgerundet wird das Angebot durch eine umfangreiche Sammlung an digitalen
Lernangeboten, die den Schüler*innen auf der Website des Netzwerks b³ zur Verfügung gestellt werden wird.

21.10.2020

Kinder lassen Drachen steigen: Ausflug zum afghanischen Drachenfest

Vergangenes Wochenende machten die Bildungsbegleiter*innen des Projekts next steps mit den Schüler*innen aus den Gemeinschaftsunterkünften in kleinen Gruppen einen Ausflug, um das afghanische Drachenfest „Gudiparan Bazi“ zu feiern. Auf der großen Wiese hinter der Sportanlage Süd veranstaltete das Augsburger Grandhotel Cosmopolis bereits zum sechsten Mal die interkulturelle Feier, bei der neben Drachenbasteln auch Konzerte und Workshops auf dem Programm standen.

An zwei Tagen konnten die Kinder in einem schönen Zirkuszelt Drachen gestalten und hierbei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Am Sonntag, dem 18.10. war es dann endlich so weit: die Schüler*innen durften ihre Drachen steigen lassen. Dazu eingeladen waren auch alle Familien aus den Gemeinschaftsunterkünften. 

 

28.09.2020

Lernen zu Corona-Zeiten: Chromebooks für Schüler*innen

Das Diakonische Werk Augsburg (DWA) hat gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern ein Projekt ins Leben gerufen, um geflüchteten Schüler*innen auch während der Corona-Pandemie den Zugang zu Bildung zu sichern. Die Bildungsbegleiter*innen des Projekts next steps übernehmen dabei eine wichtige Rolle.

Durch die Coronakrise wurde deutlich, wie stark die Möglichkeit zur Teilhabe an Bildungsangeboten mit digitalen Medien zusammenhängt. Die Schulschließungen waren sowohl für Lehrer*innen, als auch für Schüler*innen und Eltern eine große Herausforderung. Von heute auf morgen war die Teilnahme am Unterricht und der Zugang zu Lernmaterial ausschließlich digital möglich.

Doch geflüchtete Kinder und Jugendliche verfügen oft nicht über die passende technische Ausstattung, um beispielsweise dem Unterricht über Videotools folgen zu können.
Aus diesem Grund hat das DWA mit den Kooperationspartnern „Forum interkulturelles Leben (FiLL) e.V.“, Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH und dem Freiwilligen-Zentrum Augsburg ein Ausleihsystem für Laptops geschaffen. 30 sogenannte Chromebooks können bei Tür an Tür an Schüler*innen ausgegeben werden.

Die Bildungsbegleiter*innen des Projekts next steps unterstützen dabei nicht nur beim Ausleihen, sondern sollen den Kindern und Jugendlichen auch Medienkompetenz im Umgang mit den Chromebooks beibringen.

Abgerundet wird das Angebot durch eine umfangreiche Sammlung an digitalen Lernangeboten, die den Schüler*innen auf der Website des Netzwerks b³ zur Verfügung gestellt werden wird.

08.09.2020

Sommerschule:  Spielerische Spurensuche im Wald

Die Bildungsbegleiter*innen aus dem Projekt next steps hatten am Anfang der Sommerferien für 27 geflüchtete Kinder aus sieben Nationen ein naturnahes Programm auf die Beine gestellt: eine Sommerschule im Siebentischwald. Kinder aus den Gemeinschaftsunterkünften Stadtbergen, Zusamstraße, Ottostraße, Schülestraße und Windprechtstraße hatten die Möglichkeit, an jeweils zwei Tagen im Wald spielerisch auf Spurensuche zu gehen. Neben einer Erkundungs- und Beobachtungstour mit einer Waldpädagogin gehörten das Spielen im Wald, Schnitzen und Basteln aus Naturmaterialien sowie ein gemeinsames Picknick zu den Highlights

Da die Familien auch unabhängig von der Corona-Situation kaum realisierbare Möglichkeiten der Freizeit- und Feriengestaltung haben, war der Ausflug eine langersehnte und freudenreiche Abwechslung.                                Die Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen haben die Kinder in den Gemeinschaftsunterkünften besonders hart getroffen haben: beengte Wohnverhältnisse und wegfallende Betreuungsmöglichkeiten, psychische Belastungen sowie der fehlende persönliche Kontakt zu externen Bezugspersonen haben die ohnehin prekären Lebenssituationen der Familien zusätzlich erschwert.

An die Waldtage werden sich wohl noch alle lange zurückerinnern, da nach vielen Monaten der sozialen Isolation endlich wieder die Kinder im Mittelpunkt stehen durften.

 
 

08.09.2020

Sommerschule:  Spielerische Spurensuche im Wald

Die Bildungsbegleiter*innen des Projekts next steps hatten am Anfang der Sommerferien für 27 geflüchtete Kinder aus sieben Nationen ein naturnahes Programm auf die Beine gestellt: eine Sommerschule im Siebentischwald. Kinder aus den Gemeinschaftsunterkünften  Stadtbergen, Zusamstraße,    Ottostraße, Schülestraße und Windprechtstraße hatten die Möglichkeit, an jeweils zwei Tagen im Wald spielerisch auf Spurensuche zu gehen. Neben einer Erkundungs- und Beobachtungstour mit einer Waldpädagogin gehörten das Spielen im Wald, Schnitzen und Basteln aus Naturmaterialien sowie ein gemeinsames Picknick zu den Highlights.

Da die Familien auch unabhängig von der Corona-Situation kaum realisierbare Möglichkeiten der Freizeit- und Feriengestaltung haben, war der Ausflug eine langersehnte und freudenreiche Abwechslung.        Die Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen haben die Kinder in den Gemeinschaftsunterkünften besonders hart getroffen haben: beengte Wohnverhältnisse und wegfallende Betreuungsmöglichkeiten,  psychische Belastungen sowie der fehlende persönliche Kontakt zu externen Bezugspersonen haben die ohnehin prekären Lebenssituationen der Familien zusätzlich erschwert.

An die Waldtage werden sich wohl noch alle lange zurückerinnern, da nach vielen Monaten der sozialen Isolation endlich wieder die Kinder im Mittelpunkt stehen durften.